ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN, STAND JANUAR 2025
1. Geltungsbereich und Vertragsinhalt
1. Die Hundeschule Hunde(rt) Abenteuer wird durch Elisabeth Szillat
(Hundeerziehungsberaterin) vertreten.
2. Das Angebot der Hundeschule umfasst Einzel- und Gruppenunterricht, Theorieseminare,
Workshops und Coaching (im Folgenden zusammenfassend Unterricht/Unterrichtseinheiten
genannt). Der Hundeschulunterricht beinhaltet sowohl die theoretische als auch die
praktische Unterweisung der Hundehalter*innen.
3. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB genannt) in der jeweils aktuellen
Fassung gelten für sämtliche Dienstleistungen der Hundeschule.
2. Vertragsschluss
1. Ein Vertragsabschluss kommt durch Anmeldung zu einer oder mehreren
Unterrichtseinheit/en und anschließender Anmeldebestätigung durch die Hundeschule
zustande. Eine Ablehnung der Teilnahme bleibt aus wichtigen Gründen vorbehalten. Erst mit
der Anmeldebestätigung kommt der Vertrag zustande.
2. Die Anmeldung zur Teilnahme an Unterrichtseinheiten kann über die Website oder per EMail
erfolgen. Anmeldungen werden nach dem Datum des Eingangs bearbeitet. Nach
Eingang und Prüfung der Anmeldung erhält die*er Kund*in eine Anmeldebestätigung per
Mail.
3. Die Teilnahme am Unterricht ist nur nach Absprache mit der Hundeerziehungsberaterin
möglich. Eine Anmeldung ist erforderlich.
4. Ein Anspruch auf Teilnahme besteht nicht. Die Hundeschule behält sich vor, Halter*innen
und/oder Hunde ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
5. Mit Vertragsabschluss verpflichtet sich die*er Teilnehmende, den nachfolgenden AGB Folge
zu leisten.
3. Preise und Bezahlung
1. Ausgewiesene Preise sind Bruttopreise in Euro, die alle Preisbestandteile enthalten. Die
Preise sowie eventuell anfallende Anfahrts- und Reisekosten können der Website
entnommen werden.
2. Die Preise gelten für den Zeitpunkt der Bekanntgabe und stellen kein dauerhaftes
verbindliches Angebot dar. Mit Änderung der Angebote verfallen die vorherigen Angebote.
3. Gebühren einer gebuchten Einzelstunde oder eines Coachings sind im Voraus oder
spätestens sieben Tage nach der Teilnahme per Banküberweisung zu begleichen.
4. Bei Gruppenunterricht, Theorieseminaren oder Workshops muss die Zahlung mindestens 7
Tage vor Kursbeginn für den gesamten Kurs erfolgen.
5. Die Hundeschule behält sich vor, Storno-Gebühren zu erheben. Diese werden je nach
Angebot einzeln aufgeführt. Mit Vertragsschluss erkennt die*er Kund*in diese an.
Bankverbindung
Elisabeth Szillat
IBAN: DE47110101015926826814
BIC: SOBKDEB2XXX (Solarisbank)
Betreff: Kund*innennummer, Rechnungsnummer
4. Rücktritt
1. Die*er Kund*in kann jederzeit vor Beginn einer Leistung vom Vertrag zurücktreten. Der
Rücktritt muss schriftlich erfolgen. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Rücktrittserklärung ist der
Zeitpunkt des Eingangs bei der Postanschrift der Hundeschule, Rother Straße 7, 35096
Weimar (Lahn), oder E-Mail-Eingang unter info@hundert-abenteuer.de.
2. Bei einem Rücktritt werden folgende Stornierungsgebühren fällig: Einzelunterricht /
Coaching: Bis 24 Stunden vor Beginn sind 50 % der Kosten fällig. Bei Rücktritt innerhalb von
weniger als 24 Stunden vor Beginn sind 100% der Kosten fällig. Gruppenunterricht /
Theorieseminare / Workshops: Bis zwei Wochen vor Beginn entstehen keine Kosten. Bis eine
Woche vor Beginn sind 50% der Kosten fällig. Bei Rücktritt innerhalb von weniger als einer
Woche vor Beginn sind 100% der Kosten fällig.
3. Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet und werden voll
berechnet.
4. Verspätungen der*s Kund*in gehen zu deren*dessen Lasten und berechtigen nicht zur
Minderung der Vergütung.
5. Die Hundeschule kann ohne Einhaltung einer Frist vom Vertrag zurücktreten, wenn ein*e
Kund*in mit ihrem*seinem Hund/Hunden den Unterricht stört bzw. sich den Anweisungen
der Hundeerziehungsberaterin widersetzt oder auch die gebotene Mindestteilnehmerzahl für
eine Unterrichtseinheit nicht erreicht wird. Liegt der Rücktritt im Verschulden der*s Kund*in,
entsteht kein Anspruch auf Rückzahlung der Teilnahmegebühren.
6. Die Hundeschule behält sich vor, vom Vertrag zurückzutreten oder den Unterricht
abzubrechen, wenn höhere Gewalt oder dringende, unvorhergesehene persönliche Grunde
eine Durchführung des Unterrichts unmöglich machen. Die Hundeschule wird sich in
diesem Fall darum bemühen, einen Ersatztermin anzubieten.
7. Im Falle einer Unterrichtsabsage durch die Hundeschule oder eines Ersatztermins gemäß
Ziff. 4.6, an dem die*er Kund*in nicht teilnehmen kann, erhält die*er Kund*in ggf. gezahlte
Gebühren unverzüglich zurück. Bei Abbruch einer begonnenen Unterrichtseinheit gemäß
Ziff. 4.6 erhält die*er Kund*in ggf. gezahlte Gebühren anteilig zurück. Weitere Ansprüche
bestehen nicht.
5. Konditionen
1. Der*m Kund*in werden von der Hundeschule Lerninhalte vermittelt, deren Anwendung am
eigenen Hund im Ermessen der*s Kund*in liegt. Eine Erfolgsgarantie kann nicht gegeben
werden, da der Erfolg des Unterrichts / vermittelter Inhalte vom Umgang der*s Kund*in mit
dem eigenen Hund abhängt.
2. Die Teilnahme an den praktischen Übungen während der Unterrichtseinheiten sowie die
spätere Durchführung der Handlungsvorschläge liegen im Ermessen der*s Kund*in und
erfolgen auf eigenes Risiko.
3. Eine aktive Teilnahme ist ab 16 Jahren möglich. Kinder unter 16 Jahre dürfen passiv und unter
Aufsicht mindestens einer sorgeberechtigten Person am Unterricht teilnehmen. Die
Sorgeberechtigen haften für ihre Kinder.
4. Die Hundeschule berechtigt, einen Hund vorübergehend oder vollständig vom Unterricht
auszuschließen, wenn Umstände gemäß Ziff. 7.1 und/oder 7.2 vorliegen oder die Vorgaben
der Ziff. 6.1, 6.2 und 6.3 nicht erfüllt sind bzw. nicht wie gefordert nachgewiesen werden. Die
Entscheidung hierüber trifft die Hundeschule nach eigenem Ermessen unter sorgfältiger
fachlicher Abwägung der bestehenden Risiken. Die Entscheidung ist nicht angreifbar.
Kündigt die die Hundeschule aus solchen Gründen, so bleibt der Anspruch auf den
Gesamtpreis des Unterrichts bestehen.
5. Der Unterricht findet abhängig vom Inhalt an wechselnden Orten statt, die auf der Website,
per E-Mail, Telefon oder persönlich bekannt gegeben werden. Die An- und Abreise erfolgt in
eigener Verantwortung und auf eigene Kosten der*s Kund*in. Die Hundeschule behält sich
vor, den Ort des Unterrichts aufgrund höherer Gewalt, die bei Vertragsschluss nicht bekannt
war, zu wechseln. Der*m Kund*in ist rechtzeitig der neue Ort bekannt zu geben.
6. Begleitpersonen dürfen nur nach vorheriger Absprache und nach Bestätigung durch die
Hundeschule mitgebracht werden. Begleitpersonen haben sich selbstständig über die AGB
der Hundeschule zu informieren. Begleitende Kinder sind jederzeit zu beaufsichtigen. Die
Hundeschule behält sich vor, Begleitpersonen zum Verlassen des Geländes aufzufordern,
sollten sie den Unterricht maßgeblich stören, sich oder andere gefährden. Ansprüche
bestehen nicht.
6. Voraussetzungen für die Teilnahme am Unterricht
1. Es dürfen nur Hunde am Unterricht teilnehmen, die behördlich registriert sind. Die
Chipnummer des Hundes ist auf Nachfrage bei Vertragsschluss vorzulegen.
2. Jeder*r Teilnehmer*in hat für ihren*seinen Hund eine Tierhalterhaftpflichtversicherung vor
Unterrichtsbeginn abzuschließen und dies durch die Versicherungsnummer zu belegen.
3. Nur ausreichend haftpflichtversicherte und geimpfte Hunde (Staupe, Hepatitis,
Leptospirose, Parvovirose, und Tollwut) dürfen am Unterricht teilnehmen. Jeder*r
Teilnehmer*in ist verpflichtet, nur mit vorschriftsmäßig geimpften Hund/en am Unterricht
teilzunehmen. In der Welpengruppe reicht der Nachweis der 1. und später der 2.
Grundimmunisierung aus.
4. Entsprechende Nachweise sind unaufgefordert per Mail einzusenden oder bei Beginn des
Kurses vorzuzeigen.
7. Pflichten der*s Kund*in
1. Die*er Kund*in ist verpflichtet, der Hundeschule ansteckende Krankheiten, Ungezieferbefall
sowie chronische gesundheitliche Beschwerden / körperliche oder geistige
Einschränkungen ihres*seines mitgeführten Hundes/mitgeführter Hunde bzw. eine aktuelle
Läufigkeit ihrer*seiner mitgeführten Hündin/Hündinnen rechtzeitig vor dem Unterricht
mitzuteilen, sodass die Hundeschule über eine Teilnahme am Unterricht entscheiden kann.
2. Ziff. 7.1 gilt entsprechend für eine gesteigerte Aggressivität oder sonstige
Verhaltensauffälligkeiten des Hundes/der Hunde, die zu einer Störung des Unterrichts
führen können. Diese sind, sofern bekannt, jedoch schon beim Erstkontakt (telefonisch,
schriftlich oder persönlich) mitzuteilen.
3. Verletzt die*er Kund*in ihre*seine Mitteilungspflichten gemäß Ziffer 7.1. oder 7.2 und/oder
macht sie*er entgegen ihrer*seiner Versicherung im Aufnahmeformular falsche Angaben, so
ist die Hundeschule berechtigt, sie*ihn aus wichtigem Grund fristlos vom Unterricht
auszuschließen und den Vertrag zu beenden. Selbiges gilt, wenn die*er Kund*in in einer Art
und Weise auf ihren*seinen Hund/Hunde einwirkt, die den Grundsätzen der Hundeschule
zum tiergerechten Umgang mit Hunden widerspricht und dieses Verhalten auch nach einem
diesbezüglichen Hinweis durch die Hundeerziehungsberaterin nicht unterlässt.
4. Jede*r Teilnehmer*in ist im Interesse eines reibungslosen Unterrichtsablaufes verpflichtet,
den Weisungen der verantwortlichen Hundeerziehungsberaterin Folge zu leisten.
Beanstandungen sind sofort, unter Angabe der Umstände, des Hergangs bzw. der
entstandenen Schäden der Hundeschule mitzuteilen. Nach Beendigung des
Leistungsanspruches sind jegliche Ansprüche ausgeschlossen.
8. Haftungsbeschränkung
1. Die Teilnahme am Unterricht und das Betreten des Unterrichtsgeländes geschieht auf
eigene Verantwortung und Haftung der*s Kund*in. Dies gilt auch für Unterricht im
öffentlichen Raum.
2. Die*er Teilnehmer*in haftet selbstschuldnerisch für alle Schäden, die durch sie/ihn selbst,
Begleitpersonen oder ihren*seinen Hund/Hunde vor, während oder nach dem Unterricht
entstehen. Dies gilt für Sachschäden, Schäden an anderen Teilnehmer*innen, der
Hundeerziehungsberaterin oder Dritten. Die Hundeschule haftet nicht für Schäden an
Hunden, Teilnehmer*innen oder Dritten, Sachbeschädigung, Verlust oder Diebstahl von
Hunden oder Eigentum der Teilnehmer*innen. Die Hundeschule haftet nicht für Schäden,
die durch Dritte, fremde Tiere oder höhere Gewalt verursacht wurden.
3. Die Hundeschule haftet nur für Schäden, die durch eigenen Vorsatz oder grobe
Fahrlässigkeit entstanden sind.
9. Die Vertragsparteien verpflichten sich bei Rechtsstreitigkeit im Zusammenhang mit
diesen AGB zur Bemühung zur gütlichen außergerichtlichen Einigung. Insbesondere die
Streitschlichtungsstellen sind anzurufen.
10. Salvatorische Klausel
Sollte eine der Regelungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ungültig sein, so bleibt
der Bestand der restlichen Regelungen und auch der Bestand des Vertrages zwischen der*m
Kund*in und der Hundeschule Hunde(rt) Abenteuer hiervon unberührt.